Zeitgemäße Architektur ordnet sich Altstadtensemble unter

Das Projekt „Leben-AM-Spitalgraben“ basiert auf einem europaweiten Wettbewerb, in dem sich der Amberger Stadtrat für die Entwürfe des renommierten Projektentwicklers Ten Brinke entschieden hat. Beim Bürgerentscheid am 26. September 2021 können die Ambergerinnen und Amberger für ein Ende des Stillstandes bzw. für eine Fortführung des Bebauungsplanverfahrens Bürgerspitalareal II und somit für die Zukunft der Amberger Innenstadt stimmen. An den kommenden Freitagen, 17. und 24. September, plant das Ten Brinke-Team von 11 bis 13 Uhr in der Bahnhofstraße Infostände zum Projekt. Hintergrund-Infos gibt es auch im Internet unter www.leben-AM-spitalgraben.com.

Die zeitgemäße, innenstadtgerechte und ökologische Architektur fügt sich nicht nur in das bestehende Amberger Altstadtensemble ein, sondern ordnet sich diesem unter, wie an den Plänen, den Höhenschnitten und am Holzmodell, das im Stadtlabor ausgestellt ist, sehr gut erkennbar ist. Bauzaunbanner rund um das geplante Baugebiet informieren über die Zukunftspläne. Neben 54 Wohneinheiten soll eine attraktive Nahversorgung mit Lebensmittelmarkt, Ärzten und Dienstleistung sowie einer Quartiersgarage entstehen. Neben dem geplanten Gebäude eröffnet sich auch ein neuer öffentlicher Platz mit hoher Aufenthaltsqualität.

Insbesondere bei der Betrachtung der Höhenschnitte wird klar, dass jegliche Vorwürfe gegen Architektur und Gebäudegröße konstruiert sind. So ist das geplante Gebäude auf dem Bürgerspitalareal von der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße aus mit seiner Höhe von 16 Metern kaum zu sehen, da es sich größtenteils hinter der Spitalkirche befindet. Was an dem Simulationsbild gut zu sehen ist. Wahrgenommen wird hauptsächlich der neue, belebte Platz zwischen dem geplanten Neubau und der Spitalkirche. Die Wahrnehmung steht in einer engen Beziehung zur bestehenden Gastronomie im Eckert-Gebäude, der Eisdiele in der Bahnhofstraße und dem Projekt „Drei Höfe“. Auch aus der Betrachtung der Höhenschnitte von süd-westlicher Richtung wird klar, dass sich das geplante Gebäude den teilweise wesentlich höheren Nachbargebäuden unterordnet. Städtebaulich schafft das Projekt „Leben-AM-Spitalgraben“ mit seinem begrünten Schrägdach den Übergang zwischen dem deutlich höheren Eckertbau und dem Ringtheater.

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