Ten Brinke Foundation - Aktuelle Projekte16.05.2018

Projekt Burundi

2018

Das Ausbildungszentrum hat nun endlich auch ein Dach erhalten. Aufgrund der schwierigen politischen Lage ist die Inbetriebnahme des Gebäudes leider noch nicht abzusehen.

2017

Das Erdgeschoss des Zentrums ist fast vollendet. Allerdings gab es zwischenzeitlich Unruhen im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen in Burundi, sodass die Arbeiten zur Zeit ruhen.

 

 

Wie alles begann

 

Das Ausbildungszentrum soll die lange Warteliste von jungen Menschen reduzieren, die in Burundi einen Ausbildungsplatz suchen, um nach der Ausbildung ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu können und vielleicht, sogar sich selbständig zu machen.


Die Initiative begann mit der Idee, auf die eigene Kraft zu setzen. Junge Leute begannen Backsteine herzustellen, die nun auch für den Bau des Ausbildungszentrums Verwendung finden.

Mittels der finanziellen Unterstützung der Ten Brinke Foundation, kann  das Gebäude nun so weit ausgebaut werden, dass es auch genutzt werden kann.

Umgeben von den Südafrikanischen  Staaten Ruanda im Norden,, Kongo im Westen und Tansania im Süden und Osten liegt eines der kleinsten  Staaten Afrikas, nämlich Burundi. 
Obwohl Burundi  von einem Gebirge durchzogen ist, hat es doch mit etwa 380 Einwohnern pro Quadratkilometer eine fast so hohe Bevölkerungsdichte, wie die Niederlande.
Anders als in den meisten afrikanischen Staaten  setzt sich die Bevölkerung nicht aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen, es ist ein Volk mit einer eigenen Sprache, nämlich Kirundi.
46% der Einwohner sind jünger als 15 Jahre,  das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren und die Lebenserwartung der Bewohner beträgt 59 Jahre. 
Burundi ist,  laut Welthunger -Index, das  ärmste Land der Welt, etwa 42% der Bevölkerung lebt in Hunger. Der Anteil der Bevölkerung mit einem Einkommen von weniger als   € 1, - pro Tag betrug im Jahr 2007 noch 58%. 

Freddy Karekezi von Global Development Africa Foundation hat bei der Ten Brinke Foudation um Unterstützung für ein Projekt in Burundi, gelegen in der Nähe der Hauptstadt Bujumbura geworben. Hierbei ging es um den Auf- und Ausbau eines Ausbildungszentrums.
Das Projekt-/Innovationszentrum hat zwei Hauptziele; es fungiert  als Treffpunkt zwischen der Bevölkerung und den lokalen Unternehmen. Junge Menschen erhalten die Möglichkeit zur Berufsausbildung,  Unternehmen werden begleitet, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern, hierdurch sollen  Synergien zwischen jungen Talenten und neuen Unternehmungen entstehen.

Geplant ist, dass das Zentrum aus von der Bevölkerung selbst hergestellten Ziegelsteinen errichtet wird. Der Bau des Innovations/Ausbildungszentrums soll durch junge Leute unter Anleitung von professionellen Baufachkräften durchgeführt werden. Das Erdgeschoss wird als Business-Center genutzt werden, aufgeteilt in eine Lehrküche, einen Tagungsraum für Konferenzen und dergleichen, eine Bibliothek/Mediathek und eine Nähwerkstatt. In der ersten und zweiten Etage sind weitere Ausbildungsräume vorgesehen
 Gemeinsam mit dem lokalen Partner (ITDC, International Training & Development Center) ist ein gezieltes Ausbildungsprogramm vorgesehen, beginnend mit  einer Schneiderausbildung und einem Nähatelier. Dieses Ausbildungsprojekt wird von der Stiftung Doorgeefhuis  Maria,  Aalten (Ineke Tieltjes)  unterstützt, die das Inventar der Schneiderwerkstatt, wie Nähmaschinen usw. gestellt hat.


Auch wird mit der Ausbildung im Gastronomiebereich begonnen. Das Ausbildungszentrum befindet sich in der Hauptstadt von Burundi, wo ein gravierender Mangel an qualifiziertem Personal in der Hotellerie aber auch in Restaurants und anderen Gastronomiebetrieben herrscht. Dies bietet neue Chancen für  junge Menschen in der Ausbildung und Fachkräfte für die  lokalen Unternehmen. 

Möglich, dass zukünftig die Idee des Ausbildungszentrums auch in andere Länder (z.B. Ruanda, Kongo, Malawi, etc.)übertragen werden kann. Ein langfristiges Ziel ist , dass eine neue Kultur entsteht: junge Menschen, die auf Eigenverantwortung setzen und Unternehmen, die gelernt haben,  wie man im Wettbewerb besteht und Kontinuität  erhält.

 


Wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt in Burundi erhält  somit eine ansehnliche Unterstützung aus eigener Kraft. Diese Punkte haben eine große Rolle gespielt bei der Entscheidung der Ten Brinke Foundation, dieses Projekt zu unterstützen.

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